LimmatChile Dietikon

Die Erlebnisse von Fredy & Claudia Falger in der ex. GfU Dietikon im Limmattal

Unsere Story ist nicht gegen Personen unserer ehemaligen Gemeinschaft gerichtet, sondern soll vielmehr helfen die zerstörerischen Mechanismen des Geistlichen Missbrauchs aufzuzeigen.




Bei mir läuteten das erste mal die Alarmglocken, als es zu einer Auseinandersetzung mit unserem damaligen Worshipleiter, dessen Frau und der Gemeindeleitung kam. (ca. 1996)

Ich fand es extrem unangebracht, wie die Gemeindeleitung mit diesem Ehepaar umging und wollte damals die ex. GfU Dietikon verlassen.
Meine Frau überredete mich jedoch, mit dem Prediger (folgend Hänsel genannt) zu sprechen.
Für mich waren seine Aussagen zu einseitig, doch meine Frau glaubte ihm und überzeugte mich, in der Gemeinde zu bleiben.
Schliesslich kann es nicht sein, dass der Prediger lügt.

Ich wurde immer aktiver in der Gemeinde, und es machte mir meistens Spass.
Je mehr ich in die Leitung Einblick bekam, desto mehr wurde mir klar, dass etwas nicht stimmen kann.

Als meine Frau die Sonntagsschulleitung übernahm und ebenfalls Dinge ansprach, die mir als Lobpreisleiter, Hauskreisleiter, Hauskreisleitermentor und Jugendgottesdienstleiter bereits aufgefallen waren, spitzten sich meines Erachtens die Missbräuche, welche von der Gemeindeleitung ausgingen, zu.

Hänsel suchte eine neue Sekretärin und stellte der Gemeindeleitung Heidi vor. Obschon die damalige Leiterschaft gegen eine Einstellung von Heidi war, machte Hänsel einen Anstellungsvertrag mit Heidi und stellte die Leitung vor vollendete Tatsachen. Wenig später waren die meisten Leiter ausgetreten.
Ein neues Leitungsteam wurde zusammengestellt; wen verwunderte es, Heidi war natürlich mit dabei.

Hänsel bezeichnete uns immer wieder als Freunde, doch es schien später, dass er dies nur tat, um uns  zu manipulieren und Druck aufzulegen. Aus diversen Gesprächen mit Ehemaligen kam hervor, dass dieses Vorgehen anscheinend bereits bei vielen vor uns angewandt wurde.

Er dankte uns immer wieder für unserenEinsatz, auch öffentlich an den GV’s.

Der Ausschlaggebende Moment war wohl jener, als Hänsel sich in den Kopf gesetzt hatte, ein Gebäude zu kaufen, welches alles andere als familienfreundlich war. (gut 80% der Mitglieder waren Familien mit Kleinkindern)
Die Leiter der Kinderarbeit beteten, ob dieser Kauf richtig sei.
Meine Frau und ich suchten ebenfalls getrennt die Führung Gottes. Als wir über unsere Eindrücke austauschten, war Einigkeit da: Gott unterstützt den Kauf dieses Gebäudes nicht.

Nun kam die gesamte Leiterschaft der Kinderarbeit mit Hänsel zusammen und besprachen die Eindrücke, welche sie im Gebet hatten.
Ohne sich vorher gesehen zu haben, herrschte bei den Leitern Einigkeit, dass Gott gesprochen habe und gegen den Kauf sei.
Hänsel warf ihnen vor, sie haben sich abgesprochen und ging erneut seinen eigenen Weg. Zudem gebot er dem Leitergremium, dass sie an der GV dem Kauf zustimmen müssen, da gegenüber der Versammlung Einigkeit der Leiterschaft vorgekaugelt werden müsse. Es wurde den Leitern ausdrücklich verboten, gegen den Kauf des Gebäudes zu stimmen. So was ist m.E. Diktatur, ausgelebt im Deckmantel der Demokratie!

Dies beschäftigte mich sehr und ich hatte diverse Gespräche mit Hänsel, in denen er es beinahe schafte, mich umzustimmen.

An der GV wurde meines Erachtens die ersten 20 Minuten Manipulation betrieben. Es wurden Bibelstellen aus dem Zusammenhang vorgelesen, in denen es um Unterordnung gegenüber der Leitung geht. Dann wurde das Ganze so gedreht, dass sich kaum einer mehr wagte, die Entscheidung von Hänsel anzuzweifeln, da er ja der "Visionsträger", das Sprachrohr Gottes sei.

Den Mitgliedern wurden bewusst Informationen unterschlagen, damit dem Kauf zugestimmt würde. Hätten sich die Mitglieder mit den Unterlagen und Zahlen vertraut gemacht, hätten sie das Spiel durchschaut.

Als wir unsere Bedenken, entgegen der 20 min. Einführung der Leitung, kund taten, wurde meine Frau auf das gemeinste niedergemacht. Paradoxer Weise weil sie sich für die Kinder derjenigen einsetzte, welche sie nun angriffen.

In den weiteren Gesprächen mit Hänsel, wurde mir immer wieder klar gemacht, dass ich das Problem sei. Nie haben wir ein „vergebe mir“ von ihm gehört....auch jene vor uns nicht.
Hänsel war immer im Recht. Die Hinterfrager wurden als rebellisch, besessen, Werkzeuge Satans etc. bezeichnet.

Des weiteren wurden Entscheidungen, welche Hänsel selbst gefällt hat, als Entscheidungen des Leiterteams kommuniziert.
Dies habe ich rausgefunden, als ich nach einer Info, die meine Frau erhalten hat, es nicht glauben konnte, dass dies besprochen wurde. Sofort kontaktierte ich einen Kollegen, dem die Kinderarbeit sehr am Herzen liegt und der Gemeindeleitung angehörte. Ich fragte ihn, ob sie dieses Thema besprochen hätten. Er war ganz erstaunt über die Info, denn sie haben dies nie besprochen, und schon gar keine Entscheidung als Leiterteam gefällt.
Es folgten weitere Fälle, welche ich so abgeklärt habe und ich somit aus der Sicht von Hänsel zu einem Misstrauensherd wurde.

Es wurde mir fortan verboten, über diverse Themen meine Meinung kund zu tun, da sie nicht der Meinung von Hänsel entsprachen. Als kritisch denkenter Mensch, hielt ich mich nicht an ein solches Verbot. Nicht das ich diese Meinungen im grossen Stil verkündetet, aber wenn im Gespräch ein Thema angeschnitten wurde, teilte ich meine, nicht seine, Überzeugung mit.
Immer wieder hatte ich Gespräche mit Hänsel, in denen er mich davon zu überzeugen versuchte, dass ich falsch läge. Ohne Erfolg.

2 Jahre später, wieder an einer GV, wurde über Anschaffungen für den Jugendgottesdienst abgestimmt. Es wurde immer wieder klar betont, dass der hohe Betrag für die Jungen sei.
Als ich nach ein paar Wochen erfuhr, dass Hänsel nun das Geld in eine neue Soundanlage für das Kino investieren möchte, und die Jungendlichen die alte Anlage erhalten sollten, riss bei mir der Film und ich liess meinem Ärger in der Gegenwart anderer Mitglieder freien Lauf. (Dies war eine Unbeherrschtheit und ein Fehler meinerseits, um den ich auch um Vergebung gebeten habe.)
Die Konsequenz davon war, dass ich erneut zu einem (Manipulations-)Gespräch mit der Leiterschaft eingeladen wurde.
Wieder versuchte man mir klar zu machen, dass ich das Problem sei - nicht der Missstand, wie mit Spendengeldern umgegangen wird!
Diese Vorgehensweise ist übrigens auszeichnend für missbräuchliche Leiterschaft und Strukturen!

Eine Woche vor diesem Gespräch hatte ich eine Diskussion mit Geissen-Peter, einem Mitglied der Leiterschaft. Er schien abzuchecken, was meine Bedenken und "Vorwürfe" wären. Ich erzählte ihm, wo ich Probleme bei Hänsel sehe. In vielen Punkten stimmte der Geissen-Peter erstaunlicher Weise zu.

Hänsel versuchte meine Frau in der ex. GfU Dietikon zu behalten und sie davon zu überzeugen, dass ich ein Werkzeug des Teufels sei und die Gemeinschaft und "Einheit" gefährde.
Seine Vorgehensweise und Worte glichen sehr stark der Art und Weise, wie Satan Eva verführte.
Zum Glück ging sie mit diesen Aussagen zu Gott, der ihr zeigte, wo seiner Meinung nach der Teufel sitzt.

Dann kam das Gespräch.
Ich machte meine Punkte klar, mit denen ich Mühe hatte.
Die ersten 2 Male verwies ich noch auf den Geissen-Peter, der mir in diesen Punkten ebenfalls zugestimmt hatte. Nun aber verneinte er alles. Er habe das nie so wie ich gesehen.
Am Schluss schien dann doch alles wieder i.O. und wir entschieden uns gemeinsam weiterzugehen.
Bedingung war, dass ich vermehrt mit Hänsel "seelsorgerliche" Gespräche führe.

Leider konnte ich dies in den nachfolgenden Wochen nicht realisieren, da ich hin und her gerissen war, was mich stark belastete, in den WK einrücken musste und anschliessend eine berufliche Ausbildung besuchte. Ich traf mich mit Hänsel zwei Mal und öffnete mich ihm, was, wie sich später herausstellte, ein grosser Fehler war.

Es stand wieder eine GV an.
Diesmal wollte ich gut vorbereitet sein.
Ich verglich die Budget Zahlen des Vorjahres mit den effektiven Zahlen, sowie des Budgets des kommenden Jahres.

Zudem stellte ich 3 Anträge.
- Budgetplanung mit Ressortleitern unter dem Jahr anschauen. (Planung/IST)
- Finanzierung von Schulungen
- Zehnten als Bedingung für Mitgliedschaft einführen

    1. Mir fiel auf, dass Hänsel meistens selber entschied, welches Ressort weniger Geld bekommt. Dies sollte mit den Ressortleitern zusammen entschieden werden.
       
    2. Mit grosser Empöhrung habe ich festgestellt, dass Heidi eine Ausbildung in der Höhe von ~12'000 CHF. bezahlt wurde, welche nichts mit ihrer Anstellung zu tun hatte. Zudem hatte sie und ihr Mann gerade ein neues Häuschen gekauft und wären somit in der Lage gewesen, die Ausbildung selber zu finanzieren. Kommt halt darauf an, wo man die Prioritäten setzt. Solche, meines Erachtens finanziellen Missbräuche von Spendengeldern, sollten mit diesem Antrag vermieden werden. 

    3. Ich war damals ein extremer Befürworter des Zehntengebens.
      Als ich diesen Antrag schrieb, betet ich und verlangte von Gott, dass er mir eine Bestätigung gebe, dass ich mit diesem Antrag auf dem richtigen Weg bin.
      Danach surfte ich im Internet und die erste Seite die erschien war diese:
      http://www.hauszellengemeinde.de/der__zehnte_.html (leider nicht mehr online)
      Für mich war dies klar Gottes Reden und ich lies den Antrag fallen, resp. zog ihn zurück.


(Wer mehr über den Zehnten wissen möchte kann folgenden Artikel lesen: Der Zehnte im Licht des neuen Testamentes )

An dieser GV wurde meines Erachtens erneut die ersten 20 min. manipuliert und Angst verbreitet.
Damit man Hänsel nicht die Schuld geben konnte, wurde dieses Mal die "Einführung" vom Rest des Leiterteams durchgeführt.
Wieder ging es um Unterordnung und den "Teufel", der die Einheit zerstören möchte.

Diese GV war für mich ein Teilgewinn.
Ein weit verbreiteter Trick in Gemeinden ist es, die alten Budgetzahlen nicht zu präsentieren.
Die meisten haben diese eh nicht mehr und es werden nur die effektiven Zahlen des Vorjahres präsentiert. Somit fehlt jede Vergleichsmöglichkeit. Diese Situation wird oft schamlos ausgenutzt.
Ich hatte mich gut vorbereitet und die Zahlen 2002 mit dabei.
Als ich nachfragte, wieso Hänsel 10'000 CHF mehr Jahreslohn bezogen hat, kamen nur fadenscheinige Ausreden.
Als ich nachfragte, wieso die Sekretärinnen eine Lohnerhöhung von 100.-/Monat erhalten, wo doch Rezession herrsche, hatte Hänsel abgestritten, dass es eine Erhöhung gab.
Anhand meiner Zahlen 2002 konnte ich jedoch den Verlauf genau belegen.
Danach stand Heidi spontan auf, und teilte mit, es handle sich dabei nur um eine geringe Lohnerhöhung. Bei einer Anstellung von 40% ist dies jedoch alles andere als gering ! (hochgerechnet auf eine Anstellung von 100% gäbe dies eine Erhöhung von 250.-/Monat)

Langsam fingen die Leute an mitzudenken.
Diverse Geschäfte wurden hinterfragt.
Zum Beispiel hat Hänsel den versprochenen Umbau der Sonntagsschulräume erneut gestrichen und beantragte den Ausbau des Pavillons, welches er dann der FSFM (Schweizer Fachverband Farb-, Stil- und Imageberatung) weitervermieten könne. (Seine zweite Frau war derzeit bei dieser Organisation dabei, unter anderem als Kursleiterin)
Hier wurde die Frage eines Mitglieds aufgeworfen, ob denn schon ein Mietvertrag für 2 Jahre bestehe, wenn dies die Amortisationszeit wäre.
Hänsel musste diese Frage verlegen verneinen.

Bei meinem Antrag auf die Verteilung einer halbjährigen Zwischenbilanz behauptete Hänsel, dies sei zuviel Arbeit und man müsse nochmals jemanden anstellen um diese Arbeit zu bewältigen. Kein Wunder, wurde dieser Antrag abgelehnt. (übrigens wurden alle meine Anträge abgelehnt....habe dies jedoch vorausgesehen)

Interessant war nur, dass leider erst nach der Abstimmung, der Buchhalter aufstand, und mitteilte, dass die Erstellung einen Zwischenbudgets kein Problem wäre und für ihn innerhalb eines Knopfdruckes erledigt sei.

Das Budget habe ich zur Ablehnung empfohlen, da es mit einem Mehraufwand von 50'000 zum Vorjahr unrealistisch war.

Es waren 49 Mitglieder anwesend. Davon stimmten 37 dem Budget zu, 11 Enthielten sich (wer will sich schon mit der Leitung anlegen und/oder rebellisch wirken), ich stellte mich klar dagegen.
Somit waren 24% dagegen, resp. teilweise nicht damit einverstanden. Das Budget wurde  "demokratisch" angenommen. (ich habe nie in der Bibel gelesen, dass Gott Demokrat sei!)

Als ich nach der GV mit meiner Frau nach Hause lief, teilte sie mir mit, dass dieser Abend Auswirkungen haben müsse. So viel, wie dieses Mal wurde noch nie hinterfragt.

Tatsächlich hatte es Konsequenzen.

Am Donnerstag Abend um ca. 23.30 Uhr bekam ich vom Geissen-Peter ein Mail mit dem Titel: Nun kannst du die Suppe selber auslöffeln.
Darin stand, dass ich ab sofort jeder Leitungsfunktion enthoben werde, die Hauskreismitglieder seien schon informiert worden und haben am Freitag im Büro der "Chile" zu erscheinen, wo sie (natürlich einseitig) informiert werden. Ich sei dabei nicht erwünscht.
Zudem habe ich 2 Wochen Zeit, mich zu entscheiden, ob ich mich unterordnen und die Meinung der Leitung vertreten möchte, sonst würde ich aus der Gemeinde rausgeschmissen.

Für meine Frau war sofort klar, dass es keinen Weg mehr gäbe, als den Austritt. Diese Bedingungen und Vorgehensweisen waren für sie unannehmbar.
Ich spielte alle Möglichkeiten durch, um einen gemeinsamen Weg zu finden, doch kam ein paar Minuten später zum selben Ergebnis.
Hänsel spielt dieses Spiel schon über 10 Jahre, mit Erfolg und alle die es durchschauten waren oder wurden vertrieben; nun schien unsere Zeit gekommen.
Wir schrieben am selben Abend unseren Austritt.

Doch wer glaubte, nun sei es zu Ende, der täuscht sich. Es war erst der Anfang.

Als wir unsere Freunde, mit denen wir z.T. über 6 Jahre im Hauskreis waren, nach der Aussprache kontaktierten kam folgendes heraus.


Einige stiegen zum Glück in diesem Klärungsprozess selbst aus, da sie ihrer Meinung nach wiederum von Hänsel geistlich missbraucht wurden. Andere haben das Spiel durchschaut und die Konsequenzen gezogen.

Der alte Hauskreis löste sich auf, da die Leute dem Druck von Hänsel nicht Stand halten konnten. Inzwischen sind die meisten ausgetreten.

Es ist unfassbar, wenn ich zurück denke, dass am Freitag vor der GV ein tiefer Friede und Harmonie im Hauskreis herrschte, wir die tiefsten Gespräche hatten, und eine Woche später war dies alles zerstört. Hänsel hat da vollen "christlich-biblischen" Einsatz geleistet.

Ein Teil der Ausgetretenen traf sich in der Form einer Hauskirche bei uns Zuhause.

Viele Freunde und Kollegen haben wir verloren. Sie glauben heute noch, dass ich ein sehr gefährlicher Mensch sei, und vom Satan benutzt werde oder besessen sei.
Anderen gehen jetzt die Augen auf, da sie inzwischen die nötige Distanz zur ex. GfU Dietikon haben.

Von einem guten Freund, der ebenfalls ausgetreten war, nachdem Hänsel auch ihn überzeugen wollte, dass er keinen Kontakt mehr zu uns haben sollte, habe ich erfahren, dass Hänsel ihm anscheinend mitteilte, dass die Leitung nie hinter mir und meiner Arbeit stand, und man mich die 10 Jahre nur geduldet habe. Was ist das für eine Leitung, die mir einen Grossteil der Jugendarbeit unterstellt , mich als Lobpreisleiter einsetzt und mit mir über die Nachfolge von Hänsel verhandelt, wenn sie mich "nur dultet"?

Später fand eine Aussprache mit der gesamten Gemeinde (natürlich ohne uns) statt, an der auch der Almöhi, der Bewegungspräsident anwesend war.
Almöhi wurde von mir detailliert über die Vorgänge informiert, dennoch stärkte er Hänsel den Rücken.

Weiter stellten wir fest, dass Hänsel sogar die Statuten ändern liess, ohne die Zustimmung der GV, was die Statuten eigentlich für nichtig erklärt. Dies anscheinend nur, um mich bei den Leuten, die ich gewarnt hatte, als Lügner darzustellen. Wäre der Verein in dieser Zeit Konkurs gegangen, wären alle Mitglieder solidarisch haftbar gewesen.

Kürzlich erst habe ich von einer lieben Freundin und ihrem Mann erfahren, dass sie nichts mehr mit mir zu tun haben wollen. Sie sind immer noch in der ex. GfU Dietikon.
Dies traf mich schwer, da sie für mich wie eine Tochter war.
Solche Dinge machen mir mehr zu schaffen, als die Sache mit Hänsel.

An der GV 2004 waren wir erneut Thema, wie wir von Freunden erfuhren.
Nun musste ich anscheinend als Wolf im Schafpelz hinhalten. (sprich ein Satansanhänger, der sich als Christ ausgibt, um die Gemeinde zu infiltrieren und zu zerstören)
Zudem sei ich anscheinend Schuld an der finanziellen Situation der Gemeinde. (man bedenke meine Warnungen zum Budget an der vorjährigen GV – sie waren nun Wahrheit geworden)

Nach der GV erhielt ich sogar eine Absage eines Kollegen, der uns am Freitag zuvor noch zugesagt hatte, beim Umzug zu helfen.

Ich möchte klar betonen, dass ich keinen Groll gegen diese Personen hege, nur Mitleid empfinde, da sie dies alles mal vor Gott verantworten müssen.
In Lukas 6,28 steht: „segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen.“
Dies ist was ich tue.

Warum dann diese Zeilen?
Um zu warnen, denn geistlicher Missbrauch ist verbreiteter als man denkt, weil oft darüber geschwiegen werden muss, oder dieser nicht thematisiert werden darf.

Die schlimmste Auswirkung des geistlichen Missbrauches ist die Abhängigkeit von Menschen - meist ist dies der Pastor-, anstatt von Gott.